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Laminin γ-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401029-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Laminin γ-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401029-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LAMC1 kodiert die Laminin-γ1-Kette, eine zentrale Komponente mehrerer Laminin-Heterotrimere der Basalmembran, die die Architektur der extrazellulären Matrix organisieren und Zelladhäsion, Migration sowie Polarität regulieren. Durch Interaktionen mit Integrinen, Dystroglykan und anderen Matrixrezeptoren moduliert Laminin-γ1 die Dynamik fokaler Adhäsionen und nachgeschaltete Signalwege wie FAK/SRC, PI3K–AKT und MAPK, die Überleben und Differenzierung beeinflussen. Der LAMC1-abhängige Aufbau der Basalmembran ist wesentlich für die Gewebemorphogenese, die Integrität von Epithelien sowie die vaskuläre und neuromuskuläre Organisation. Eine Fehlregulation von Lamininnetzwerken und der mit LAMC1 verbundenen Signalübertragung ist relevant für Untersuchungen zu Fibrose, Tumorzellinvasion und anderen Pathologien, bei denen Umbauprozesse der Basalmembran und eine veränderte Zell‑Matrix‑Kommunikation im Vordergrund stehen.
Laminin γ-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LAMC1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LAMC1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LAMC1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LAMC1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.