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Laminin α-4 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401801-ACT | 20 µg | $397.00 |
LAMA4 kodiert Laminin α-4, eine Untereinheit eines extrazellulären Matrix-Glykoproteins, die sich in Basalmembranen zu den Laminin-Isoformen 411/421 zusammensetzt. Laminin α-4 unterstützt Zell–Matrix-Adhäsion, Migration und Überleben, indem es Integrine und verwandte Rezeptoren bindet, vaskuläre, epitheliale und stromale Mikroumgebungen prägt und nachgeschaltete Signalwege wie FAK/PI3K–AKT und MAPK beeinflusst. In menschlichen Geweben trägt LAMA4 zu den Barriereigenschaften des Endothels und zur Organisation perivaskulärer Nischen bei, und eine veränderte Basalmembran-Zusammensetzung unter Beteiligung von Laminin-Netzwerken wurde mit dysregulierter Angiogenese, Entzündung, Fibrose sowie Tumor–Stroma-Interaktionen in Verbindung gebracht. Diese Funktionen machen LAMA4 zu einem hilfreichen Ziel für die Untersuchung von Remodeling der extrazellulären Matrix, Mechanotransduktion und mikroumgebungsabhängigen Phänotypen.
Laminin α-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen LAMA4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Laminin α-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des LAMA4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der LAMA4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Laminin α-4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native LAMA4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Laminin α-4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Laminin α-4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem LAMA4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.