Date published: 2026-7-12

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L-type Ca++ CP α1C Double Nickase Plasmid (h): sc-401062-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das L-type Ca++ CP α1C Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • L-type Ca++ CP α1C Double-Nickase-Plasmid (h) und L-type Ca++ CP α1C Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf CACNA1C abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: L-type Ca++ CP α1C: sc-398433
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    L-type Ca++ CP α1C Double Nickase Plasmid (h)

    sc-401062-NIC
    20 µg
    $410.00

    L-type Ca++ CP α1C Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-401062-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    CACNA1C kodiert die porenbildende α1C‑Untereinheit (CaV1.2) der L‑Typ‑spannungsabhängigen Ca2+-Kanäle, die in erregbaren und nicht erregbaren Zellen einen durch Depolarisation ausgelösten Ca2+-Einstrom vermitteln. Der durch CaV1.2 getriebene Calciumeinstrom koppelt Membranaktivität an intrazelluläre Signalwege, darunter die Erregungs‑Kontraktions‑Kopplung, synaptische Integration und calciumabhängige Transkription über Signalachsen wie CaM/CaMK und Calcineurin–NFAT. Die Kanalaktivität beeinflusst die Elektrophysiologie von Herz‑ und glatter Muskulatur sowie die neuronale Plastizität, indem sie die Aktionspotenzialdynamik und nachgeschaltete Genexpressionsprogramme formt. Genetische Variation oder Fehlregulation von CACNA1C ist mit kardiovaskulären Phänotypen und einem erhöhten Risiko für neuropsychiatrische Erkrankungen assoziiert, wodurch es ein viel untersuchter Knotenpunkt in Calcium‑Signalnetzwerken ist.

    L-type Ca++ CP α1C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CACNA1C-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CACNA1C abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CACNA1C-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CACNA1C-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.