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L-type Ca++ CP α1C Double Nickase Plasmid (h) | sc-401062-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
L-type Ca++ CP α1C Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401062-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CACNA1C kodiert die porenbildende α1C‑Untereinheit (CaV1.2) der L‑Typ‑spannungsabhängigen Ca2+-Kanäle, die in erregbaren und nicht erregbaren Zellen einen durch Depolarisation ausgelösten Ca2+-Einstrom vermitteln. Der durch CaV1.2 getriebene Calciumeinstrom koppelt Membranaktivität an intrazelluläre Signalwege, darunter die Erregungs‑Kontraktions‑Kopplung, synaptische Integration und calciumabhängige Transkription über Signalachsen wie CaM/CaMK und Calcineurin–NFAT. Die Kanalaktivität beeinflusst die Elektrophysiologie von Herz‑ und glatter Muskulatur sowie die neuronale Plastizität, indem sie die Aktionspotenzialdynamik und nachgeschaltete Genexpressionsprogramme formt. Genetische Variation oder Fehlregulation von CACNA1C ist mit kardiovaskulären Phänotypen und einem erhöhten Risiko für neuropsychiatrische Erkrankungen assoziiert, wodurch es ein viel untersuchter Knotenpunkt in Calcium‑Signalnetzwerken ist.
L-type Ca++ CP α1C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CACNA1C-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CACNA1C abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CACNA1C-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CACNA1C-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.