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L-type Ca++ CP α1C CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401062-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
L-type Ca++ CP α1C CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401062-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
CACNA1C kodiert die α1C-porenbildende Untereinheit des CaV1.2-L-Typ-Ca2+-Kanals, eines zentralen Vermittlers des spannungsabhängigen Kalziumeinstroms in erregbaren und nicht erregbaren menschlichen Zellen. Die Kanalöffnung koppelt Membrandepolarisation an die intrazelluläre Ca2+-Signalgebung und prägt so die Erregungs‑Kontraktions‑Kopplung, die Schrittmacheraktivität sowie die aktivitätsabhängige Transkription über Signalwege wie CaM/CaMK und Calcineurin–NFAT. Der CaV1.2-abhängige Kalziumeinstrom reguliert zudem die Dynamik der Neurotransmitterfreisetzung und die synaptische Plastizität über kalziumsensitive Effektoren und nachgeschaltete Genexpressionsprogramme. Genetische Variation oder eine fehlregulierte CACNA1C-Expression wurde mit veränderter Elektrophysiologie und gestörter Kalziumhomöostase in kardiovaskulären und neuropsychiatrischen Krankheitskontexten in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in mechanistischen Studien der Signalübertragung und zellulären Erregbarkeit unterstützt.
L-type Ca++ CP α1C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CACNA1C-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
L-type Ca++ CP α1C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CACNA1C-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CACNA1C-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen L-type Ca++ CP α1C-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CACNA1C-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von L-type Ca++ CP α1C-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des L-type Ca++ CP α1C-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CACNA1C-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.