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Ku-70 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400378-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ku-70 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400378-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
XRCC6 kodiert die Ku-70-Untereinheit des Ku-Heterodimers, eines zentralen Sensors für DNA-Doppelstrangbrüche, der an DNA-Enden bindet und DNA-PKcs rekrutiert, um das klassische nicht-homologe End-Joining (c-NHEJ) einzuleiten. Ku-70 ist an der V(D)J-Rekombination, dem Schutz der Telomere und an Antworten auf Replikationsstress beteiligt und trägt dazu bei, während der DNA-Schadensantwort die Genomstabilität zu erhalten. Eine Störung der Ku-Funktion verändert die Pfadwahl zwischen NHEJ und homologer Rekombination und kann chromosomale Translokationen sowie die Strahlenempfindlichkeit erhöhen. Eine fehlregulierte XRCC6-Aktivität oder -Expression wurde in verschiedenen Krebszusammenhängen mit Phänotypen genomischer Instabilität in Verbindung gebracht und zudem mit einer veränderten Entwicklung des Immunsystems aufgrund defekter End-Verknüpfung.
Ku-70 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des XRCC6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von XRCC6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die XRCC6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit XRCC6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.