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KA1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403522-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KA1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403522-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GRIK4 kodiert die kainatartige ionotrope Glutamatrezeptor‑Untereinheit KA1, eine Komponente der exzitatorischen Neurotransmission, die die synaptische Signalübertragung und die Erregbarkeit neuronaler Netzwerke moduliert. KA1 trägt zur Assemblierung des Rezeptors und zu dessen Gating‑Eigenschaften in glutamatergen Synapsen bei und unterstützt damit aktivitätsabhängige Plastizität sowie die informationsverarbeitenden Funktionen neuronaler Schaltkreise. Durch die Kopplung der Glutamatrezeptoraktivität an calciumpermeable Signalkaskaden beeinflusst GRIK4 nachgeschaltete Signalwege, die an synaptischem Umbau und neuronalem Überleben beteiligt sind. Genetische und Expressionsstudien bringen eine Fehlregulation von GRIK4/KA1 mit neuropsychiatrischen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung und unterstreichen damit seine Relevanz für mechanistische Forschung in ZNS‑Krankheitsmodellen.
KA1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GRIK4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GRIK4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GRIK4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GRIK4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.