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JAK2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421200-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
JAK2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421200-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Jak2** kodiert die nichtrezeptorische Tyrosinkinase **JAK2**, einen zentralen Mediator der Zytokinrezeptor-Signalübertragung, der nach Ligandenbindung die Phosphorylierung von **STAT**-Transkriptionsfaktoren auslöst. Die JAK2-Aktivität ist in die Signalwege **JAK–STAT**, **MAPK/ERK** und **PI3K–AKT** eingebunden und reguliert Hämatopoese, Differenzierung von Immunzellen, Entzündungsprozesse sowie die metabolische Homöostase. In-vivo- und Zellstudien bringen Störungen von Jak2 mit veränderten Erythropoietin- und Thrombopoietin-Antworten, Stresssignalgebung und einer dysregulierten Wachstumskontrolle in Verbindung, wodurch es für Modelle der Myeloproliferation und Immunfunktionsstörungen relevant ist. Als Signal-Hub wird JAK2 häufig genutzt, um rezeptornahe Kinasekaskaden und die nachgeschalteten, zytokinabhängigen Transkriptionsprogramme zu untersuchen.
JAK2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Jak2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Jak2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Jak2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Jak2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.