Date published: 2026-7-16

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Integrin α7/ITGA7 Double Nickase Plasmid (h): sc-401678-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das Integrin α7/ITGA7 Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • Integrin α7/ITGA7 Double-Nickase-Plasmid (h) und Integrin α7/ITGA7 Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf ITGA7 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Integrin α7/ITGA7: sc-515716
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    Integrin α7/ITGA7 Double Nickase Plasmid (h)

    sc-401678-NIC
    20 µg
    $410.00

    Integrin α7/ITGA7 Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-401678-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    ITGA7 kodiert Integrin α7, eine lamininbindende α‑Untereinheit, die mit β1 dimerisiert und in Skelett- und Herzmuskel einen wichtigen Adhäsionsrezeptor bildet. Dieses Heterodimer verknüpft Signale aus der extrazellulären Matrix über Fokaladhäsions- und Integrin-Signalnetzwerke mit dem Aktin-Zytoskelett und koordiniert dadurch Zelladhäsion, Migration, Mechanotransduktion und die Stabilität von Muskelfasern. Die Integrin‑α7‑abhängige Signalgebung überschneidet sich mit Signalwegen, die Zytoskelettdynamik und Überleben regulieren, darunter FAK/SRC sowie eine nachgeschaltete Modulation der MAPK/PI3K‑Achse. Eine veränderte ITGA7‑Expression oder -Funktion wurde mit muskulär-dystrophieähnlichen Phänotypen, beeinträchtigter Muskelregeneration sowie Veränderungen in Programmen der Tumorzelladhäsion und -invasion in Verbindung gebracht und ist daher für Studien zur Myogenese und zum Umbau der extrazellulären Matrix relevant.

    Integrin α7/ITGA7 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ITGA7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ITGA7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ITGA7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ITGA7-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.