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Integrin β1/ITGB1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421171-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Integrin β1/ITGB1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421171-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Itgb1 kodiert Integrin β1 (ITGB1), eine zentrale Untereinheit von Adhäsionsrezeptoren, die mit mehreren α-Integrinen zu Heterodimeren zusammentritt und so Zell–Extrazellulärmatrix-Interaktionen vermittelt. Die ITGB1-Signalgebung koordiniert die Bildung fokaler Adhäsionen, den Umbau des Zytoskeletts und die Mechanotransduktion über Signalwege wie FAK/SRC, PI3K–AKT und MAPK und beeinflusst dadurch Migration, Proliferation und Überleben. Durch die Regulation epithelialer und mesenchymaler Adhäsionsdynamiken ist ITGB1 zentral für die Gewebeorganisation, den Transport von Immunzellen und die Wundheilung. Eine fehlregulierte ITGB1-Aktivität und Adhäsionssignalgebung werden breit mit entzündlichem Remodeling sowie tumorassoziierter Invasion und Metastasierung in Verbindung gebracht, wodurch Itgb1 ein häufiges Ziel für funktionelle Studien adhäsionsabhängiger Phänotypen ist.
Integrin β1/ITGB1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Itgb1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Itgb1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Itgb1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Itgb1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.