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Inhibin β-A Double Nickase Plasmid (h) | sc-402676-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Inhibin β-A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402676-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
INHBA kodiert die humane Inhibin‑βA‑Untereinheit, die als Homodimer zu Activin A oder als Heterodimer mit einer α‑Untereinheit zu Inhibin A assembliert. Beide sind wichtige sezernierte Regulatoren der endokrinen und parakrinen Signalübertragung. Activin A signalisiert vorwiegend über Serin/Threonin‑Kinase‑Rezeptoren vom Typ I/II, aktiviert dadurch SMAD2/3 und moduliert Transkriptionsprogramme, die Zellproliferation, Differenzierung, Umbau der extrazellulären Matrix und Entzündungsantworten steuern. Über Crosstalk mit Netzwerken der TGF‑β‑Superfamilie beeinflusst INHBA die Gonadenfunktion, die Homöostase reproduktiver Gewebe und Entwicklungsprozesse. Eine fehlregulierte INHBA/Activin‑Signalgebung wurde mit Fibrose, dem Remodeling des Tumormikromilieus sowie verändertem Verhalten von Immun‑ und Stromazellen in Verbindung gebracht und ist daher ein relevantes Ziel für mechanistische Studien.
Inhibin β-A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des INHBA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von INHBA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die INHBA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit INHBA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.