
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Inhibin β-A CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402676-ACT | 20 µg | $397.00 |
INHBA kodiert die humane Inhibin‑βA‑Untereinheit, die als Homodimer Activin A bildet oder als Heterodimer mit Inhibin‑α Inhibin A. Beide sind zentrale Modulatoren der reproduktiven Endokrinologie und der Gewebehomöostase. Die Activin/Inhibin‑Signalübertragung nutzt Signalwege der TGF‑β‑Superfamilie, insbesondere SMAD2/3‑vermittelte Transkriptionsprogramme, die Zellproliferation, Differenzierung, Umbau der extrazellulären Matrix und Entzündungsantworten regulieren. Die INHBA‑Aktivität wird mit Entwicklungsprozessen und der Wundheilung in Verbindung gebracht; zudem wird eine veränderte Expression in verschiedenen Krankheitskontexten beschrieben, unter anderem bei Fibrose sowie beim Remodeling des tumorassoziierten Mikromilieus. Als sezernierter Ligandenbestandteil fungiert Inhibin‑βA außerdem als Knotenpunkt, der parakrine Signale mit nachgeschalteten Veränderungen der Genexpression in unterschiedlichen Zelltypen verknüpft.
Inhibin β-A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen INHBA-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Inhibin β-A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des INHBA-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der INHBA-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Inhibin β-A-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native INHBA-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Inhibin β-A-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Inhibin β-A-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem INHBA-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.