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IMPDH Double Nickase Plasmid (h) | sc-403719-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IMPDH Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403719-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IMPDH1 kodiert die Inosinmonophosphat-Dehydrogenase, ein geschwindigkeitsbestimmendes Enzym der de-novo-Biosynthese von Guaninnukleotiden, das die Umwandlung von IMP zu XMP katalysiert und zur Homöostase des GTP-Pools beiträgt. Durch die Steuerung der Nukleotidverfügbarkeit beeinflusst IMPDH1 die DNA-/RNA-Synthese, den Zellzyklusverlauf und die metabolische Anpassung und verknüpft so den Purinstoffwechsel mit Programmen der Proliferation und Stressantwort. Eine veränderte IMPDH1-Aktivität wurde mit Phänotypen retinaler Degeneration in Verbindung gebracht und kann die zelluläre Empfindlichkeit gegenüber Schwankungen des Nukleotidbedarfs modulieren, was sie für Studien zur metabolischen Regulation und Genomstabilität relevant macht.
IMPDH Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IMPDH1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IMPDH1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IMPDH1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IMPDH1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.