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IL-8RB Double Nickase Plasmid (h) | sc-401404-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-8RB Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401404-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CXCR2 kodiert IL‑8RB, einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor für ELR+‑CXC‑Chemokine wie CXCL8/IL‑8, der die Chemotaxis, Adhäsion und Aktivierung von Neutrophilen steuert. Die Ligandenbindung löst eine kanonische GPCR‑Signalübertragung über Gαi, Calciumfluss und nachgeschaltete PI3K‑AKT‑, MAPK/ERK‑ und PLCβ‑Signalwege aus und integriert Signale, die die inflammatorische Zellmigration und Endothelinteraktionen prägen. IL‑8RB ist an der Regulation angeborener Immunantworten, angiogener und wundheilungsbezogener Programme sowie an der Wechselwirkung mit Zytokinnetzwerken in entzündetem Gewebe beteiligt. Eine fehlregulierte CXCR2‑Signalgebung wird häufig in chronisch entzündlichen Kontexten und bei tumorassoziierter Entzündung untersucht, wo myeloide Rekrutierung und Chemokingradienten das Remodeling des Mikromilieus beeinflussen.
IL-8RB Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CXCR2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CXCR2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CXCR2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CXCR2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.