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IL-4I1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-415270-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-4I1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-415270-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes IL4I1 kodiert IL-4I1, eine sekretierte L-Aminosäureoxidase, die hauptsächlich von antigenpräsentierenden Zellen exprimiert wird und die Immunaktivierung über Aminosäurekatabolismus und Redox-Signalgebung moduliert. Durch die Oxidation aromatischer Aminosäuren und die Bildung von Wasserstoffperoxid sowie nachgeschalteten Metaboliten kann IL-4I1 die T‑Zell-Proliferation, Zytokinprogramme und die Funktion der antigengetriebenen immunologischen Synapse beeinflussen. Seine Aktivität überschneidet sich mit Signalwegen, die entzündliche Signalgebung, metabolische Reprogrammierung und oxidative Stressantworten in myeloiden und lymphoiden Kompartimenten steuern. Eine veränderte IL4I1-Expression wurde in unterschiedlichen immunpathologischen und Tumor‑Immun-Kontexten beschrieben und ist damit für mechanistische Studien zur Immunregulation und zur Kontrolle des Mikroumfelds relevant.
IL-4I1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IL4I1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IL4I1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IL4I1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IL4I1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.