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IL-22Rα1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404104-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes IL22RA1 kodiert die IL-22-Rezeptor-Untereinheit Alpha 1 (IL-22Rα1), eine Zytokinrezeptorkette vom Typ II, die mit IL10RB zusammenwirkt, um den funktionellen IL-22-Rezeptorkomplex auf Epithel- und Barrierezellen zu bilden. Die Ligandenbindung aktiviert die JAK/STAT-Signalübertragung mit ausgeprägter STAT3-Phosphorylierung und greift zudem in MAPK- sowie PI3K/AKT-Signalwege ein, um antimikrobielle Programme, mukosale Restitution und die Expression inflammatorischer Gene zu regulieren. Eine IL-22Rα1-vermittelte Signalgebung ist mit der Barriereintegrität in Haut, Lunge und gastrointestinalen Geweben verknüpft und wird häufig im Kontext chronischer Entzündung und epithelialer Dysregulation untersucht. Veränderte IL22RA1-Expression oder Signalwegaktivität wurde mit entzündlichen Erkrankungen und der Tumorbiologie epithelialer Gewebe in Verbindung gebracht, was es zu einem nützlichen Ansatzpunkt für mechanistische Studien zytokingetriebener Gewebereaktionen macht.
IL-22Rα1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen IL22RA1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IL-22Rα1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des IL22RA1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der IL22RA1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IL-22Rα1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native IL22RA1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IL-22Rα1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IL-22Rα1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem IL22RA1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.