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IL-1RI Double Nickase Plasmid (h) | sc-401144-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-1RI Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401144-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Human IL1R1 kodiert den Interleukin‑1‑Rezeptor Typ I (IL‑1RI), einen transmembranen Rezeptor, der IL‑1α und IL‑1β bindet und mit IL1RAP koppelt, um die MyD88–IRAK–TRAF6‑Signalübertragung zu initiieren. Dieser Signalweg aktiviert NF‑κB‑ und MAPK‑Kaskaden und steuert so Zytokinproduktion, Rekrutierung von Leukozyten, inflammasomassoziierte Antworten sowie Programme zum Zellüberleben. Die IL‑1RI‑abhängige Signalgebung prägt die Wechselwirkungen zwischen angeborener und adaptiver Immunantwort und moduliert den Gewebeumbau während akuter und chronischer Entzündungsprozesse. Eine fehlregulierte IL1R1‑Aktivität wurde mit entzündlichen und autoimmunen Phänotypen, metabolischer Entzündung, kardiovaskulären Pathologien, Neuroinflammation sowie tumorfördernden Signalen in der Mikroumgebung in Verbindung gebracht und ist daher ein häufiges Ziel mechanistischer Studien zu Zytokinnetzwerken.
IL-1RI Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IL1R1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IL1R1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IL1R1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IL1R1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.