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IL-12Rβ1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404602-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-12Rβ1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404602-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IL12RB1 kodiert die Interleukin-12-Rezeptor-β1(IL‑12Rβ1)-Untereinheit, eine gemeinsame Komponente der heterodimeren Rezeptoren für IL‑12 und IL‑23, die auf T‑Zellen, NK‑Zellen und weiteren Immunzellpopulationen exprimiert werden. Die Ligandenbindung fördert die Aktivierung der Kinasen JAK2 und TYK2 sowie nachgeschaltete STAT-Signalwege und unterstützt damit die Th1‑Polarisierung, die IFN‑γ‑Produktion und die Koordination der zellvermittelten Immunität. Diese Achse verknüpft angeborene und adaptive Immunantworten über zytokingetriebene Transkriptionsprogramme, die die antimikrobielle Abwehr und entzündliche Umbauprozesse regulieren. Eine genetische Störung oder veränderte Expression von IL12RB1 ist mit einer Dysregulation des Immunsystems und einer erhöhten Infektanfälligkeit assoziiert, was das Gen zu einem nützlichen Ansatzpunkt für die Untersuchung von Zytokinsignalwegen und Wirt–Pathogen-Interaktionen macht.
IL-12Rβ1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IL12RB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IL12RB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IL12RB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IL12RB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.