Date published: 2026-7-11

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IKK alpha CRISPR Activation Plasmid (m): sc-419658-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • IKK alpha CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • IKK alpha CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom IKK alpha CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom IKK alpha CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Chuk-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: IKK alpha: sc-7606
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    IKK alpha CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-419658-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das murine Gen *Chuk* kodiert IKK alpha (IKKα), eine katalytische Untereinheit des IκB-Kinase-Komplexes, der vorgelagerte Signale von TNF‑Rezeptor, IL‑1‑Rezeptor, Toll‑like‑Rezeptoren und Antigenrezeptoren mit der Aktivierung des NF‑κB‑Signalwegs koppelt. Über die kanonische NF‑κB‑Signalübertragung via IκB‑Phosphorylierung hinaus ist IKKα ein zentraler Regulator der nichtkanonischen NF‑κB‑Kaskade, indem es die Prozessierung von p100 zu p52 fördert und damit die Lymphorganogenese, die B‑Zell‑Reifung und entzündliche Genprogramme beeinflusst. IKKα ist außerdem mit MAPK‑ und zellzyklusassoziierten Signalwegen verknüpft und prägt dadurch Proliferation, Differenzierung und Stressantworten. Eine dysregulierte CHUK/IKKα‑Aktivität steht mit abweichender inflammatorischer Signalgebung sowie veränderter epithelialer und immunologischer Homöostase in Zusammenhang und ist daher relevant für mechanistische Studien zu immunvermittelten und tumorassoziierten Transkriptionsprogrammen.

    IKK alpha Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Chuk-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    IKK alpha Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Chuk-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Chuk-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IKK alpha-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Chuk-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IKK alpha-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IKK alpha-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Chuk-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.