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IGSF10 Double Nickase Plasmid (h) | sc-415415-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IGSF10 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-415415-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IGSF10 kodiert ein Transmembranprotein der Immunglobulin-Superfamilie, das an der Zell-Zell-Kommunikation sowie an extrazellulärmatrix-assoziierten Adhäsionsprozessen beteiligt ist, die die Gewebeorganisation und die Entwicklungsmusterbildung beeinflussen. Expressions- und genetische Studien bringen IGSF10 mit der Modulation von Migrationsverhalten und Signalzusammenhängen in Verbindung, die sich mit Zelladhäsion, Zytoskelett-Remodelling und Differenzierungsprogrammen überschneiden. In der Humanbiologie wurde IGSF10 im Kontext der neurodevelopmentalen Zeitsteuerung und der Regulation der reproduktiven Achse untersucht, einschließlich berichteter Assoziationen mit Phänotypen verzögerter Pubertät; zudem wird es als kontextabhängiger Faktor in der Tumorbiologie erforscht. Diese Eigenschaften machen IGSF10 zu einem nützlichen Ziel, um adhäsionsbezogene regulatorische Netzwerke und phänotypische Outcomes in geeigneten Zellmodellen zu analysieren.
IGSF10 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IGSF10-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IGSF10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IGSF10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IGSF10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.