Date published: 2026-7-14

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IGF2BP2 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404985-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • IGF2BP2 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • IGF2BP2 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom IGF2BP2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom IGF2BP2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der IGF2BP2-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: IGF2BP2: sc-377014
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    IGF2BP2 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404985-ACT
    20 µg
    $397.00

    IGF2BP2 (IGF2‑mRNA‑bindendes Protein 2) ist ein zytoplasmatisches RNA‑bindendes Protein, das m6A‑modifizierte Transkripte erkennt und die Lokalisation, Stabilität und Translation von mRNA kontextabhängig reguliert. Durch die Prägung posttranskriptioneller Genexpressionsprogramme beeinflusst IGF2BP2 den zellulären Stoffwechsel, die Proliferation und stressadaptive Antworten und wurde mit der Umgestaltung von Signalnetzwerken wie PI3K–AKT und MAPK in Verbindung gebracht, indem es pfadassoziierte mRNAs kontrolliert. Eine veränderte IGF2BP2‑Aktivität wurde mit Variationen metabolischer Merkmale sowie mit dysregulierten, wachstumsbezogenen transkriptionellen Outputs assoziiert, die in mehreren krankheitsrelevanten Modellen beobachtet werden, darunter Krebs- und diabetesbezogene Phänotypen. Diese Eigenschaften machen IGF2BP2 zu einem nützlichen Knotenpunkt, um Entscheidungen über das Schicksal von RNA und deren nachgelagerte Effekte auf die Regulation von Zellzuständen zu untersuchen.

    IGF2BP2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen IGF2BP2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    IGF2BP2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des IGF2BP2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der IGF2BP2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IGF2BP2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native IGF2BP2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IGF2BP2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IGF2BP2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem IGF2BP2-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.