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ICAM-1/CD54 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400098-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
ICAM-1/CD54 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400098-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
ICAM1 kodiert das interzelluläre Adhäsionsmolekül 1 (ICAM-1/CD54), einen induzierbaren Rezeptor der Immunglobulin-Superfamilie, der auf Endothel- und Epithelzellen sowie auf vielen Leukozyten exprimiert wird. ICAM-1 bindet β2-Integrine wie LFA-1 (ITGAL/ITGB2) und Mac-1 (ITGAM/ITGB2) und vermittelt dadurch eine feste Zelladhäsion, die transendotheliale Migration und die Bildung immunologischer Synapsen. Seine Expression wird durch entzündliche Signale einschließlich TNF-α und IL-1 über NF-κB- und MAPK-abhängige Programme stark hochreguliert, wodurch ICAM1 mit Leukozyten-Trafficking und vaskulärer Entzündung verknüpft ist. Eine fehlregulierte ICAM1-Aktivität und -Expression steht im Zusammenhang mit chronisch-entzündlichen Zuständen, autoimmuner Pathologie, atherosklerotischen Prozessen sowie Tumor–Immun-Interaktionen und macht ICAM1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung von Zelladhäsion und zytokingetriebener Signalübertragung.
ICAM-1/CD54 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ICAM1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ICAM-1/CD54 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ICAM1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ICAM1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ICAM-1/CD54-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ICAM1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ICAM-1/CD54-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ICAM-1/CD54-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ICAM1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.