



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
I-FABP Double Nickase Plasmid (h) | sc-416794-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das Fatty-Acid-Binding-Protein 2 (FABP2) kodiert das intestinale Fettsäure-bindende Protein (I-FABP), ein zytosolisches Lipid-Chaperon, das in Enterozyten des Dünndarms besonders stark angereichert ist. I-FABP bindet langkettige Fettsäuren und andere hydrophobe Liganden, um den intrazellulären Transport in Richtung β‑Oxidation, Triglyceridsynthese und Membranumbau zu erleichtern, und ist damit an Signal- und Stoffwechselwegen beteiligt, die Nährstoffaufnahme und Lipidhomöostase koordinieren. Aufgrund seiner Rolle bei der Verarbeitung von Nahrungsfetten und der Aufrechterhaltung des metabolischen Gleichgewichts des Epithels wird FABP2 häufig im Kontext der Physiologie der Darmbarriere, entzündungsbedingtem epithelialem Stress und lipidmetabolischen Fehlregulationen bei Stoffwechselerkrankungen untersucht. Veränderte FABP2‑Aktivität oder ‑Expression wird in experimentellen Systemen zudem als molekularer Marker für Enterozytenschädigung und eine gestörte intestinale Permeabilität verwendet.
I-FABP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FABP2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FABP2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FABP2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FABP2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.