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HoxD13 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404471-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HoxD13 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404471-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HOXD13 kodiert HoxD13, einen Homeobox-Transkriptionsfaktor, der während der embryonalen Entwicklung die Positionsidentität und Musterbildung steuert und insbesondere an der Morphogenese der Gliedmaßen und distaler Anhänge beteiligt ist. HoxD13 bindet über seine konservierte Homeodomäne an DNA, um genregulatorische Netzwerke zu koordinieren, die Segmentierung, Chondrogenese und Differenzierungsprogramme steuern, und integriert sich dabei in die übergeordnete Regulation des HOX-Clusters sowie in Morphogensignale wie SHH und WNT während der Gewebemusterung. Eine Störung oder Fehlregulation von HOXD13 verändert entwicklungsabhängige Transkriptionsprogramme und wurde mit angeborenen Gliedmaßenfehlbildungen, einschließlich Synpolydaktylie, in Verbindung gebracht, was es zu einem wertvollen Ziel für die Untersuchung von Genotyp-Phänotyp-Zusammenhängen in der menschlichen Entwicklungsbiologie macht.
HoxD13 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HOXD13-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HOXD13 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HOXD13-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HOXD13-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.