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HoxB7 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404331-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HoxB7 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404331-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HOXB7 kodiert den Homeobox-Transkriptionsfaktor HoxB7, einen DNA-bindenden Regulator, der während der embryonalen Entwicklung dazu beiträgt, die anterior–posteriore Musterbildung und die Gewebeidentität festzulegen. In differenzierten Zellen kann HoxB7 Genexpressionsprogramme modulieren, die mit Proliferation, epithelial–mesenchymaler Plastizität und Zellmigration verknüpft sind, indem es nachgeschaltete Effektoren transkriptionell steuert. Eine dysregulierte HOXB7-Expression wurde in mehreren Tumorkontexten beschrieben und wird häufig im Zusammenhang mit invasiven Phänotypen und veränderter Wachstumsfaktor-Signalgebung untersucht. Als entwicklungsbiologischer Transkriptionsfaktor stellt HoxB7 einen nützlichen Knotenpunkt dar, um Genregulationsnetzwerke, chromatinabhängige Transkriptionskontrolle und linien-/zelltypspezifische Programme in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
HoxB7 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HOXB7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HOXB7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HOXB7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HOXB7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.