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hnRNP U Double Nickase Plasmid (m) | sc-424561-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
hnRNP U Double Nickase Plasmid (m2) | sc-424561-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Hnrnpu** codiert **hnRNP U**, ein ubiquitär exprimiertes nukleäres RNA- und DNA-bindendes Protein, das Ribonukleoprotein-Komplexe als Gerüstprotein organisiert und zur Chromatinorganisation beiträgt. hnRNP U ist an der Prozessierung von Prä‑mRNA, am alternativen Spleißen und an der Regulation der Genexpression beteiligt, indem es neu entstehende Transkripte mit der nukleären Architektur und der Transkriptionsmaschinerie verknüpft. Über Interaktionen mit langen nichtkodierenden RNAs und chromatinassoziierten Faktoren wurde es in Signalwege eingebunden, die Genomstabilität, RNA-Stoffwechsel und zellzyklusassoziierte Transkriptionsprogramme steuern. Eine Fehlregulation von HNRNPU-abhängiger RNA-Prozessierung und nukleärer Organisation ist mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und veränderter neuronaler Erregbarkeit assoziiert, was **Hnrnpu** für mechanistische Studien zur Biologie des Nervensystems und zur Genregulation relevant macht.
hnRNP U Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Hnrnpu-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Hnrnpu abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Hnrnpu-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Hnrnpu-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.