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HIF PHD2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403334-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HIF PHD2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403334-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EGLN1 kodiert die HIF‑Prolyl‑Hydroxylase 2 (PHD2), eine sauerstoffsensitive Dioxygenase, die HIF‑α‑Untereinheiten in einer eisen‑ und 2‑Oxoglutarat‑abhängigen Reaktion hydroxyliert. Unter Normoxie fördert diese Modifikation die VHL‑vermittelte Ubiquitinierung und den proteasomalen Abbau von HIF‑α und begrenzt damit Transkriptionsprogramme, die Angiogenese, glykolytischen Stoffwechsel, Erythropoese und das Zellüberleben steuern. PHD2 integriert Signale aus der Sauerstoffverfügbarkeit, dem mitochondrialen Stoffwechsel und reaktiven Sauerstoffspezies, um die hypoxieinduzierbare Signalübertragung fein abzustimmen. Eine dysregulierte Aktivität des EGLN1/HIF‑Signalwegs wurde mit Störungen der Sauerstoffhomöostase in Verbindung gebracht und trägt zu hypoxiegetriebenen Phänotypen bei, die für die Krebsbiologie, Ischämiemodelle und entzündliche Mikroumgebungen relevant sind.
HIF PHD2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EGLN1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EGLN1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EGLN1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EGLN1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.