



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
HGFA Double Nickase Plasmid (h) | sc-404422-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HGFA Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404422-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HGFAC kodiert den Hepatocyte Growth Factor Activator (HGFA), eine sezernierte Serinprotease, die einkettiges Pro-HGF in aktives HGF umwandelt und dadurch die Signalübertragung über den MET-Rezeptor verstärkt. Dieser proteolytische Schritt verknüpft extrazelluläre Proteasenetzwerke mit nachgeschalteten Signalwegen, die epithel–mesenchymale Interaktionen, Zellmotilität, Proliferation und Gewebeumbau steuern, und weist Wechselwirkungen mit Gerinnungs- und fibrinolyseassoziierten Kaskaden auf. Eine dysregulierte Aktivität der HGF/HGFA–MET-Achse wurde mit abnormaler Stroma–Epithel-Signalgebung, invasiven Wachstumsprogrammen und veränderten regenerativen Antworten in Verbindung gebracht, was HGFAC zu einem geeigneten Knotenpunkt für mechanistische Studien der perizellulären Proteolyse und der Wachstumsfaktoraktivierung in menschlichen Zellen macht.
HGFA Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HGFAC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HGFAC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HGFAC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HGFAC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.