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Gα 12 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401264-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Gα 12 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401264-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GNA12 kodiert die menschliche heterotrimere G‑Protein‑α‑Untereinheit Gα12, einen zentralen Signalüberträger, der Signale zahlreicher GPCRs an nachgeschaltete Effektoren weiterleitet, welche die Zytoskelettdynamik und transkriptionelle Programme regulieren. Aktiviertes Gα12 rekrutiert häufig RhoGEFs, um die RhoA‑Signalgebung zu stimulieren, was das Aktin‑Remodeling, Zellform, Adhäsion und Motilität beeinflusst und mit MAPK‑ sowie anderen Stressantwort‑Signalwegen verknüpft ist. Über diese Netzwerke trägt GNA12 zu Prozessen wie epithelial‑mesenchymaler Transition, Migration und Proliferationskontrolle in unterschiedlichen Zellkontexten bei. Veränderte Gα12‑Signalgebung wird mit dysreguliertem Wachstum und invasiven Phänotypen in der Krebsbiologie sowie mit weiter gefassten Störungen GPCR‑abhängiger Signalwege in Forschungsmodellen mit Relevanz für kardiovaskuläre und entzündliche Fragestellungen in Verbindung gebracht.
Gα 12 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GNA12-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GNA12 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GNA12-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GNA12-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.