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GPR34 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-423884-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
GPR34 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-423884-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen **Gpr34** kodiert **GPR34**, einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor (GPCR) der Klasse A vom Rhodopsin‑Typ, der in Immun- und myeloischen Zelllinien – einschließlich Mikroglia – besonders stark exprimiert ist. Die GPR34‑Signalgebung wurde mit der Modulation von Chemotaxis, dem inflammatorischen Grundtonus sowie cAMP‑abhängigen GPCR‑Signalwegen in Verbindung gebracht, die die Aktivierung der angeborenen Immunität und das Verhalten gewebsständiger Makrophagen prägen. Im zentralen Nervensystem trägt GPR34 zur Homöostase von Mikroglia und zu deren Reaktionen auf verletzungsassoziierte Signale bei und greift dabei in neuroinflammatorische Prozesse ein. Veränderte GPCR‑Signalgebung über GPR34 wurde in Zusammenhängen entzündlicher Erkrankungen und der tumorassoziierten Myeloidbiologie untersucht, was seine Nutzung als Werkzeug zur Erforschung von Mechanismen der Immunregulation unterstützt.
GPR34 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Gpr34-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
GPR34 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Gpr34-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Gpr34-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GPR34-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Gpr34-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GPR34-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GPR34-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Gpr34-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.