Date published: 2026-7-18

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GPR19 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-407000-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • GPR19 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • GPR19 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom GPR19 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom GPR19 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der GPR19-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    GPR19 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-407000-ACT
    20 µg
    $397.00

    GPR19 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-407000-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    GPR19 kodiert einen verwaisten G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor (GPCR), der in mehreren Geweben exprimiert wird und mit der Regulation zellulärer Signalnetzwerke in Verbindung gebracht wurde, die Transkriptionsprogramme, den Differenzierungszustand und eine stressresponsive Physiologie prägen. Als Membranrezeptor ist GPR19 in der Lage, GPCR-gekoppelte Signalwege wie cAMP/PKA- und MAPK-Signalisierung zu beeinflussen, mit nachgeschalteten Effekten auf Genexpression und zelluläre Homöostase. Veränderte GPCR-Signalübertragung ist für die metabolische Regulation, Neurobiologie und Immunmodulation breit relevant, und Veränderungen der GPR19-Expression wurden u. a. in Zusammenhängen wie Entzündung und krebsassoziierten Phänotypen untersucht. Die Modulation endogener GPR19-Spiegel unterstützt mechanistische Studien zur Rezeptor-getriebenen Signaldynamik und zum Pathway-Crosstalk in humanen Zellmodellen.

    GPR19 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GPR19-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    GPR19 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GPR19-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GPR19-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GPR19-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GPR19-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GPR19-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GPR19-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GPR19-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.