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GPI-PLD Double Nickase Plasmid (h) | sc-404938-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPI-PLD Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404938-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GPLD1 kodiert die glycosylphosphatidylinositol-spezifische Phospholipase D1 (GPI-PLD), ein sezerniertes Enzym, das GPI-Anker hydrolysiert und die Freisetzung GPI-verankerter Proteine aus Zellmembranen in extrazelluläre Kompartimente reguliert. Durch die Modulation der Membranassoziation vielfältiger GPI-verankerter Proteine kann GPI-PLD die Zell-Zell-Signalübertragung, immunbezogene Prozesse und den Transport lipidverknüpfter Proteine über Gewebe hinweg beeinflussen. Die Expression von GPLD1 und die zirkulierende GPI-PLD-Aktivität wurden im Kontext der Stoffwechsel- und Entzündungsbiologie untersucht, einschließlich Zusammenhängen mit Insulinresistenz, leberassoziierten Signalwegen und systemischer Immunmodulation. Diese funktionellen Verknüpfungen machen GPLD1 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zum GPI-Anker-Umsatz, zur extrazellulären Enzymaktivität und zum Remodeling des Proteoms.
GPI-PLD Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPLD1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPLD1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPLD1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPLD1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.