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GMF-γ Double Nickase Plasmid (m) | sc-425658-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GMF-γ Double Nickase Plasmid (m2) | sc-425658-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Gmfg kodiert den Glia Maturation Factor Gamma (GMF-γ), ein aktinregulatorisches Protein, das in hämatopoetischen und immunologischen Zelllinien stark angereichert ist und die Arp2/3‑abhängige Aktinverzweigung und -entverzweigung moduliert, wodurch die Dynamik von Lamellipodien geprägt wird. Durch die Kontrolle des Zytoskelett-Remodelings beeinflusst GMF-γ Chemotaxis, Adhäsion und phagozytotisches Verhalten und ist damit mit Signalknoten nachgeschaltet von Integrinen und kleinen Rho‑Familien‑GTPasen verknüpft, die die Zellmigration koordinieren. Eine veränderte GMF-γ‑Aktivität kann die Leukozytenwanderung und entzündliche Antworten stören, wodurch Gmfg ein nützlicher Genort für die Untersuchung der Motilität von Immunzellen und ihrer Interaktionen mit dem Mikromilieu in Mausmodellen ist. Diese Prozesse sind für mechanistische Untersuchungen von entzündungsassoziiertem Gewebeumbau und Tumor‑Immun‑Crosstalk relevant, ohne therapeutische Wirkungen zu implizieren.
GMF-γ Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Gmfg-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Gmfg abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Gmfg-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Gmfg-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.