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GluR-6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402982-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GluR-6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402982-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GRIK2 kodiert die kainatartige ionotrope Glutamatrezeptor‑Untereinheit GluR‑6, einen ligandengesteuerten Kationenkanal, der zur schnellen exzitatorischen Neurotransmission und zur synaptischen Plastizität im zentralen Nervensystem beiträgt. GluR‑6 ist an glutamatergen Signalwegen beteiligt, indem es den Na⁺/K⁺‑Fluss reguliert, die postsynaptische Depolarisation formt und über prä‑ und postsynaptische Rezeptorkomplexe die Neurotransmitterfreisetzung moduliert. Über aktivitätsabhängige Signalgebung und Crosstalk mit calciumabhängigen Kaskaden beeinflusst GRIK2 die neuronale Entwicklung, die Erregbarkeit von Netzwerken und langfristige Veränderungen der synaptischen Stärke. Genetische und funktionelle Variationen in GRIK2 wurden im Zusammenhang mit neuroentwicklungsbezogenen und neuropsychiatrischen Phänotypen untersucht, darunter eine veränderte Erregungs‑/Hemmungs‑Balance und eine erhöhte Anfälligkeit für anfallsassoziierte Netzwerk‑Hypererregbarkeit.
GluR-6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GRIK2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GRIK2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GRIK2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GRIK2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.