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Glucose Transporter Glut1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400174-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Glucose Transporter Glut1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400174-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SLC2A1 kodiert den erleichterten Glukosetransporter GLUT1, einen hochaffinen Transporter, der die basale Glukoseaufnahme über die Plasmamembran vermittelt, um Glykolyse und oxidativen Stoffwechsel aufrechtzuerhalten. Die GLUT1-Aktivität unterstützt die Energiehomöostase und das Redoxgleichgewicht, beeinflusst die metabolische Reprogrammierung in proliferativen Zuständen und ermöglicht Zellen die Anpassung an Hypoxie über HIF-regulierte Transkriptionsprogramme. Als zentraler Determinant der Glukoseverfügbarkeit ist SLC2A1 über nährstoffsensitives Feedback mit der AMPK- und mTOR-Signalgebung verknüpft und beeinflusst Prozesse wie Angiogenese, Transport über die Blut-Hirn-Schranke und die Aktivierung von Immunzellen. Eine veränderte Expression oder Funktion von SLC2A1 ist mit metabolischer Dysregulation assoziiert und wurde mit dem Krebsstoffwechsel sowie neurologischen Defekten im Glukosetransport in Verbindung gebracht.
Glucose Transporter Glut1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC2A1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC2A1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC2A1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC2A1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.