Date published: 2026-8-10

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GIP CRISPR Activation Plasmid (h): sc-402545-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • GIP CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • GIP CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom GIP CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom GIP CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der GIP-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    GIP CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-402545-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das humane GIP-Gen kodiert das glukoseabhängige insulinotrope Polypeptid (GIP), ein Inkretinhormon, das von enteroendokrinen K-Zellen produziert wird und die glukoseinduzierte Insulinsekretion verstärkt sowie die Glukagonfreisetzung, die Magenmotilität und die Nährstoffverwertung beeinflusst. Die GIP-Signalübertragung über den GIP-Rezeptor aktiviert cAMP/PKA und nachgeschaltete transkriptionelle Programme, die die Funktion der pankreatischen Inseln und die systemische Energiebilanz koordinieren. Eine Fehlregulation der Aktivität der GIP-Achse wird mit metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht, darunter beeinträchtigte Inkretinantworten, veränderter Lipidstoffwechsel im Fettgewebe und adipositasassoziierte Insulinresistenz, was GIP zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der enteroinsulären Kommunikation macht. Die experimentelle Modulation der GIP-Expression unterstützt mechanistische Studien zum Zusammenspiel von Inselhormonen, zu Nährstoff-Sensing-Signalwegen und zu metabolischen Stressantworten in relevanten Zellmodellen.

    GIP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GIP-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    GIP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GIP-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GIP-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GIP-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GIP-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GIP-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GIP-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GIP-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.