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GFRα-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401126-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GFRα-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401126-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GFRA1 kodiert GFRα-1, einen glycosylphosphatidylinositol-(GPI)-verankerten Korezeptor, der den aus Gliazellen stammenden neurotrophen Faktor (GDNF) bindet und mit der RET-Rezeptor-Tyrosinkinase zusammenwirkt, um nachgeschaltete Signalwege zu aktivieren. Dieser Rezeptorkomplex aktiviert unter anderem MAPK/ERK-, PI3K/AKT- und PLCγ-Signalwege und reguliert damit das Überleben und die Differenzierung von Neuronen sowie die Axonführung und die Nierenmorphogenese. Die GFRA1-Signalübertragung trägt außerdem zur Aufrechterhaltung bestimmter Stamm- und Vorläuferzellzustände bei und verknüpft so Ligandenverfügbarkeit und Rezeptorkontext mit Entscheidungen über das Zellschicksal. Eine fehlregulierte Aktivität der GDNF–GFRα-1–RET-Achse wurde mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen sowie mit onkogenen Signalkontexten in Verbindung gebracht, in denen eine Modulation des RET-Signalwegs eine Rolle spielt.
GFRα-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GFRA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GFRA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GFRA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GFRA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.