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GCP-2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-422852-NIC | 20 µg | $410.00 |
Cxcl5 kodiert das Granulozyten-chemotaktische Protein 2 (GCP-2), ein sezerniertes ELR+ CXC-Chemokin, das die Rekrutierung der angeborenen Immunität koordiniert, indem es über CXCR2-Signalgebung die Chemotaxis und Aktivierung von Neutrophilen fördert. In Mausgeweben trägt GCP-2 zur inflammatorischen Zellmigration, zur epithelial-stromalen Kommunikation und zu angiogenen Antworten bei und ist in NF-κB‑regulierte Zytokinnetzwerke sowie Chemokingradienten eingebunden, die die Extravasation von Leukozyten prägen. Eine Störung der Cxcl5-Expression wird häufig mit dysregulierten Entzündungsmilieus, veränderter neutrophilengetriebener Gewebeschädigung und der in Modellen von Infektion, chronischer Entzündung und tumorassoziierter Inflammation beobachteten Umgestaltung des Mikromilieus in Verbindung gebracht. Als Knotenpunkt in Chemokin-Signalwegen wird Cxcl5 oft hinsichtlich seiner Rolle bei der Rekrutierung myeloider Zellen, beim Zytokin-Crosstalk und bei Effekten auf Barrieregewebe wie Lunge und gastrointestinales Epithel untersucht.
GCP-2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cxcl5-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cxcl5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cxcl5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cxcl5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.