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GABAA Rα1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401038-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GABAA Rα1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401038-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GABRA1 kodiert die humane GABA\(_A\)-Rezeptor-α1-Untereinheit, eine zentrale Komponente pentamerer ligandengesteuerter Chloridkanäle, die eine schnelle inhibitorische Neurotransmission im zentralen Nervensystem vermitteln. Durch die Assemblierung mit β- und γ-Untereinheiten prägt GABA\(_A\)Rα1 die Kanal-Gating-Kinetik, die synaptische Lokalisation der Rezeptoren und die neuronale Netzwerkerregbarkeit nachgelagert zur Signalübertragung an GABAergen Synapsen. Seine Aktivität beeinflusst Prozesse wie synaptische Plastizität, die Funktion oszillatorischer Schaltkreise und das Gleichgewicht zwischen Erregung und Hemmung. Genetische und funktionelle Veränderungen in GABRA1 wurden mit neuroentwicklungsbezogenen und anfallsassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für mechanistische Studien zu Störungen der inhibitorischen Signalübertragung unterstreicht.
GABAA Rα1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GABRA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GABRA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GABRA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GABRA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.