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fumarate hydratase Double Nickase Plasmid (h) | sc-401660-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
fumarate hydratase Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401660-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane FH-Gen kodiert die Fumarat-Hydratase (Fumarase), ein zentrales Enzym des Tricarbonsäurezyklus (TCA-Zyklus), das die reversible Hydratisierung von Fumarat zu L‑Malat katalysiert und damit den oxidativen Stoffwechsel sowie das zelluläre Redoxgleichgewicht unterstützt. Durch die Kontrolle der Fumaratspiegel beeinflusst FH die mitochondriale Bioenergetik und metabolitenabhängige Signalwege, darunter Pfade, die mit Hypoxieantworten und epigenetischer Regulation verknüpft sind. Eine Störung der FH-Funktion ist mit einer Anreicherung von Fumarat und einer umfassenden metabolischen Umprogrammierung verbunden, die den Umgang mit oxidativem Stress und transkriptionelle Programme verändern kann. Diese Eigenschaften machen FH zu einem häufig genutzten Knotenpunkt für Studien zur mitochondrialen Stoffwechselregulation, zur Onkometabolit-Biologie und zur metabolischen Kontrolle des Zellzustands.
fumarate hydratase Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FH-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FH abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FH-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FH-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.