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FGD3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-407854-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
FGD3 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-407854-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
FGD3 (FYVE-, RhoGEF- und PH-Domänen-enthaltendes Protein 3) ist ein Rho-Guaninnukleotid-Austauschfaktor, der bevorzugt CDC42 aktiviert, um den Umbau des Aktinzytoskeletts, den Membrantransport und die polarisierte Zellmigration zu regulieren. Durch die Kopplung der Phosphoinositid-Erkennung mit der Signalübertragung kleiner GTPasen beeinflusst FGD3 Prozesse wie die Dynamik von Lamellipodien/Filopodien, Zell-Zell-Adhäsion und morphogenetische Programme in epithelialen Geweben. Eine veränderte FGD3-Expression wurde in verschiedenen Tumorkontexten mit Änderungen des invasiven Verhaltens und des metastatischen Potenzials in Verbindung gebracht, was FGD3 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung zytoskelettgetriebener Phänotypen macht. Seine Einbindung in Signalwege unterstützt Forschung zu CDC42-abhängiger Signalgebung, endozytischer Regulation sowie zu Transkriptionsprogrammen, die mit Differenzierung und Motilität assoziiert sind.
FGD3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FGD3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
FGD3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FGD3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FGD3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen FGD3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FGD3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von FGD3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des FGD3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FGD3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.