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Fer CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402734-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Fer CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402734-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das menschliche **FER**-Gen kodiert **Fer**, eine nichtrezeptorartige Protein-Tyrosinkinase der **FES/Fer**-Familie, die Signale downstream von Wachstumsfaktorrezeptoren und Adhäsionskomplexen weiterleitet. Fer ist an der phosphorylierungsabhängigen Kontrolle der Zytoskelettdynamik, der Integrität von Zell-Zell-Kontakten und der Zellmotilität beteiligt – über Signalwege, an denen Integrin-Signalisierung, Cadherin-assoziierte Komplexe und die Regulation von Rho-Familien-GTPasen mitwirken. Durch die Modulation von MAPK- sowie PI3K/AKT-assoziierten Signalausgängen trägt Fer dazu bei, Proliferations- und Überlebensantworten auf extrazelluläre Reize zu koordinieren. Eine dysregulierte FER-Aktivität oder -Expression wurde in mehreren krebsrelevanten Kontexten mit verändertem Invasionsverhalten und aberranten Signalnetzwerken in Verbindung gebracht, was FER als mechanistischen Knotenpunkt in Studien zur onkogenen Signalgebung und zu metastaseassoziierten Phänotypen unterstützt.
Fer Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FER-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Fer Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FER-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FER-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Fer-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FER-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Fer-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Fer-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FER-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.