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FBXO3 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-425412 | 20 µg | $397.00 |
Fbxo3 kodiert in der Maus das F‑Box‑Protein FBXO3, eine Komponente der SCF‑(SKP1–CUL1–RBX1)-E3‑Ubiquitin‑Ligasekomplexe, die als Substraterkennungsfaktor dient und zur Kontrolle der Proteostase über ubiquitinabhängigen Proteinabbau beiträgt. Durch die Steuerung selektiver Ubiquitinierung beeinflusst FBXO3 die Dynamik der Zellsignalübertragung, Programme des Zellzyklus und der Stressantwort sowie die Stabilität von Signalweg‑Regulatoren. Veränderte Aktivität innerhalb von SCF‑/F‑Box‑Netzwerken wurde mit fehlregulierter Entzündung und umfassenderen Immun-Signalwegen sowie mit Veränderungen der zellulären Homöostase in Zusammenhang gebracht, die für die Krankheitsbiologie relevant sind. Diese Eigenschaften machen Fbxo3 zu einem nützlichen Knotenpunkt, um die Kontrolle von Signalübertragung und Phänotyp durch den Ubiquitin‑Proteasom‑Weg zu untersuchen.
Das FBXO3 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Fbxo3-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Fbxo3-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Fbxo3 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die FBXO3-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Fbxo3-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der FBXO3-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.