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Exportin 5 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403402-ACT | 20 µg | $397.00 |
XPO5 kodiert Exportin 5, einen RanGTP-abhängigen nukleären Exportrezeptor, der pre-miRNAs und ausgewählte strukturierte RNAs vom Zellkern ins Zytoplasma transportiert und damit deren anschließende Prozessierung durch DICER sowie den Aufbau RNA‑induzierter Silencing-Komplexe ermöglicht. Indem Exportin 5 die Bereitstellung von pre-miRNAs für den zytoplasmatischen miRNA-Biogeneseweg steuert, beeinflusst es die posttranskriptionelle Genregulation, Programme der zellulären Differenzierung, Stressantworten und Proliferation. Störungen der XPO5-Expression oder der Transportaktivität können globale miRNA-Profile und nachgelagerte transkriptionelle Netzwerke umformen, was es für Studien zu onkogener Signalgebung, metastaseassoziierten Phänotypen und Genomstabilität relevant macht. Exportin 5 ist zudem in umfassendere nukleozytoplasmatische Transportprozesse eingebunden, die durch den Ran-Zyklus koordiniert werden, und verknüpft so RNA‑Transport mit nukleärer Organisation und der Aufrechterhaltung der Genexpressionshomöostase.
Exportin 5 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen XPO5-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Exportin 5 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des XPO5-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der XPO5-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Exportin 5-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native XPO5-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Exportin 5-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Exportin 5-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem XPO5-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.