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ERAP1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-429840-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ERAP1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-429840-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Die murine ERAP1 (Erap1) ist eine im endoplasmatischen Retikulum (ER) lokalisierte Zink-Metallopeptidase, die antigene Peptidvorläufer auf optimale Längen für die Beladung von MHC‑Klasse‑I‑Molekülen zuschneidet und dadurch das Immunopeptidom sowie die Erkennung durch CD8+‑T‑Zellen mitprägt. Über die Antigenprozessierung hinaus trägt ERAP1 zur Qualitätskontrolle von ER-Proteinen bei und kann über ihre Funktionen in der Peptidverarbeitung und Proteostase auch ER‑Stressantworten beeinflussen. Unterschiede in der ERAP1‑Aktivität wurden mit Immundysregulation und entzündlichen Phänotypen in Verbindung gebracht, wodurch Erap1 ein nützliches Ziel für die Untersuchung von Antigenpräsentationswegen und Immun-Signalnetzwerken darstellt. In Mausmodellen unterstützt eine Störung von Erap1 mechanistische Forschung zu autoimmunitäts- und infektionsrelevanten Prozessen, ohne klinische Aussagen zu implizieren.
ERAP1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Erap1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Erap1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Erap1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Erap1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.