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Epidermis-type 12-LO Double Nickase Plasmid (h) | sc-410534-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Epidermis-type 12-LO Double Nickase Plasmid (h2) | sc-410534-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ALOX12B kodiert die epidermale 12-Lipoxygenase (12R-LO), eine nicht-hämhaltige Eisen-Dioxygenase, die veresterte Arachidonsäure in epidermalen Lipiden oxygeniert und dabei Hydroperoxid-Zwischenprodukte erzeugt, die in spezialisierten Lipid-Signalwegen genutzt werden. Diese Aktivität unterstützt die Differenzierung von Keratinozyten und die Ausbildung der Permeabilitätsbarriere des Stratum corneum über koordinierte Lipid-Remodelling-Pathways, an denen nachgeschaltete verarbeitende Enzyme in den Hepoxilin- und verwandten Oxylipin-Netzwerken beteiligt sind. Die Funktion von ALOX12B ist eng mit der Bildung der cornified envelope und der epidermalen Homöostase verknüpft; genetische Störungen werden mit Verhornungsstörungen und Barriere-Defekten in Verbindung gebracht. Daher wird ALOX12B in Modellen der epidermalen Entwicklung, der entzündlichen Hautbiologie und des Stoffwechsels von Lipidmediatoren umfassend untersucht.
Epidermis-type 12-LO Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ALOX12B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ALOX12B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ALOX12B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ALOX12B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.