Date published: 2026-7-12

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Embigin CRISPR Activation Plasmid (h): sc-408321-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Embigin CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Embigin CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Embigin CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Embigin CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der EMB-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    Embigin CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-408321-ACT
    20 µg
    $397.00

    Embigin CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-408321-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das humane **EMB**-Gen kodiert Embigin, ein Typ‑I‑transmembranes Glykoprotein der Immunglobulin‑Superfamilie, das als akzessorische Untereinheit für Monocarboxylat‑Transporter fungiert und Zell‑Zell‑ sowie Zell‑Matrix‑Interaktionen moduliert. Indem Embigin den Lactat- und Pyruvatfluss durch MCT‑Komplexe unterstützt, trägt es zur metabolischen Homöostase, pH‑Regulation und Anpassung an das Mikromilieu in proliferierenden Geweben bei. Die EMB‑assoziierte Biologie überschneidet sich mit Signalwegen, die Adhäsion, Migration und Nährstoffnutzung steuern – Prozesse, die in der Onkogenese und bei Entzündungszuständen häufig umprogrammiert werden. Eine dysregulierte Embigin‑Expression wurde in mehreren krankheitsassoziierten Kontexten beschrieben und macht das Protein zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien zur metabolischen Umgestaltung und zellulären Invasivität.

    Embigin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen EMB-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Embigin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des EMB-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der EMB-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Embigin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native EMB-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Embigin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Embigin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem EMB-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.