Date published: 2026-7-14

1-800-457-3801

SCBT Portrait Logo
Seach Input

EGFR Lentiviral Activation Particles (m): sc-420131-LAC

0.0(0)
Produkt bewertenBitte stellen Sie eine Frage

Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 200 µl transduktionsfertige, hoch-titer CRISPR/dCas9 Lentivirale Aktivierungs-Partikel
  • EGFR Lentiviral Activation Particles (m) sind ein SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) gesteuertes System zur Transkriptionsaktivierung eines gewünschten Zielgens, um wirkungsvoll die spezifische Genexpression mittels lentiviraler Transduktion der Zellen zu erhöhen
  • EGFR Lentiviral Activation Particles (m) enthalten die folgenden SAM Aktivierungselemente: deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungs-Domäne VP64, ein MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein und eine zielspezifische 20nt gRNA. Des Weiteren enthalten sind die Resistenzgene für blasticidin, hygromycin und puromycin
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die von EGFR Lentiviral Activation Plasmid (m) und EGFR Lentiviral Activation Plasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen des Egfr-Promotors ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz der Genaktivierung per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: EGFR Antibody (A-10): sc-373746
    Gene Editing Promo Banner

    Bestellinformation

    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    EGFR Lentiviral Activation Particles (m)

    sc-420131-LAC
    200 µl
    $455.00

    Das murine Egfr kodiert den epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR), eine Rezeptor-Tyrosinkinase, die Proliferation, Überleben, Migration und Differenzierung durch ligandeninduzierte Dimerisierung und Autophosphorylierung reguliert. EGFR signalisiert über die kanonischen MAPK/ERK-, PI3K–AKT–mTOR-, JAK/STAT- und PLCγ–PKC-Signalwege und koordiniert so Zellzyklusprogression und Stressantworten. In Mausmodellen stört eine veränderte EGFR-Aktivität die epitheliale Homöostase und Entwicklungsprogramme und wird häufig genutzt, um fehlregulierte Wachstumssignale zu untersuchen, die für onkogene Transformation und Gewebe-Remodelling relevant sind. EGFR-abhängige Netzwerke überschneiden sich zudem mit endozytotischem Trafficking, Feedback-Inhibition und Crosstalk mit anderen RTKs, wodurch Egfr einen zentralen Knotenpunkt für das Pathway-Mapping darstellt.

    EGFR Lentivirale Aktivierungspartikel (m) erfüllen diesen Bedarf, indem sie das vollständige Transkriptionsaktivierungssystem des Synergistic Activation Mediator (SAM) in transduktionsbereite, hoch-titrige lentivirale Partikel verpacken und so eine effiziente Egfr-Hochregulation über ein breiteres Spektrum menschlicher Zelltypen ermöglichen.

    EGFR Lentivirale Aktivierungspartikel (m) liefern alle funktionellen Komponenten des Synergistic Activation Mediator (SAM)-Systems über lentivirale Transduktion. Das System umfasst drei Partikelpräparate, die gemeinsam in Zielzellen transduziert werden: eines, das für katalytisch inaktives dCas9 (Mutationen D10A und N863A) kodiert, das mit der VP64-Transaktivierungsdomäne und einem Blasticidin-Resistenzgen fusioniert ist; eines, das für das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein mit einem Hygromycin-Resistenzgen kodiert; und eines, das für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA kodiert, die an zwei MS2-RNA-Aptamere mit einem Puromycin-Resistenzgen fusioniert ist. Nach der lentiviralen Transduktion und der genomischen Integration der Expressionskassetten werden die SAM-Komponenten stabil exprimiert und lagern sich am Zielort innerhalb der proximalen Promotorregion stromaufwärts der Egfr-Transkriptionsstartstelle an, wo VP64, p65 und HSF1 kooperativ wirken, um endogene Transkriptionsmaschinerie zu rekrutieren und eine anhaltende Hochregulation der endogenen EGFR-Expression zu bewirken. Die Verwendung von nuklease-inaktivem dCas9 verhindert die Einführung von Doppelstrangbrüchen in der DNA und bewahrt den nativen Egfr-Genomlokus sowie die regulatorische Architektur.

    Das lentivirale Format bietet mehrere praktische Vorteile: Die stabile genomische Integration unterstützt eine vererbbare Aktivierung über Zellteilungen hinweg; Partikelpräparate mit hohem Titer machen eine eigene Virusproduktion überflüssig; und die Kompatibilität mit primären, sich nicht teilenden und transfektionsresistenten Zelltypen erweitert die experimentellen Möglichkeiten. Eine erfolgreiche Transduktion kann durch eine dreifache Antibiotika-Selektion mit Puromycin, Hygromycin und Blasticidin bestätigt und verstärkt werden.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.