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EFR3A Double Nickase Plasmid (m) | sc-429403-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
EFR3A Double Nickase Plasmid (m2) | sc-429403-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen *Efr3a* kodiert EFR3A, ein konserviertes, mit der Plasmamembran assoziiertes Scaffold-Protein, das dabei hilft, die Aktivität der Phosphatidylinositol-4-Kinase an die Zelloberfläche zu rekrutieren und so die Phosphoinositid-Homöostase sowie nachgeschaltete Signalwege zu unterstützen. Durch die Regulation von PI4P und verwandten Phosphoinositid-Pools beeinflusst EFR3A den Membrantransport, die Rezeptorsignalgebung und aktinabhängige Prozesse, die Zellpolarität und Adhäsion formen. Dieser Signalweg ist zentral für die dynamische Kontrolle der Membranidentität und phosphoinositidabhängiger Signalisierungsnetzwerke, die in vielen Geweben, einschließlich des Nervensystems, breit genutzt werden. Störungen des Phosphoinositidstoffwechsels sind an mehreren Erkrankungen beteiligt, weshalb *Efr3a* ein nützliches Ziel für mechanistische Studien zur Membransignalgebung und zellulären Organisation in Mausmodellen ist.
EFR3A Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Efr3a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Efr3a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Efr3a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Efr3a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.