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EDG-3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401366-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
EDG-3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401366-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
S1PR3 (EDG-3) kodiert einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor für Sphingosin‑1‑phosphat, der extrazelluläre Lipidsignale mit intrazellulären Second‑Messenger‑Signalwegen verknüpft. Nach Ligandenbindung koppelt EDG‑3 an mehrere G‑Proteine und reguliert dadurch Rho/ROCK‑, MAPK/ERK‑ und PI3K/AKT‑Signalwege, was Zytoskelett‑Remodelling, Zellmigration, Adhäsion und die Dynamik der Endothelbarriere beeinflusst. In immunologischen und vaskulären Kontexten trägt S1PR3 zu inflammatorischer Signalübertragung und Leukozyten‑Endothel‑Interaktionen bei; eine Dysregulation wurde in der Biologie kardiometabolischer und entzündlicher Erkrankungen beschrieben. Diese Eigenschaften machen S1PR3 zu einem nützlichen Knotenpunkt, um Sphingolipid‑Signalnetzwerke und kontextabhängige GPCR‑Signalwegpräferenzen (Pathway Bias) in humanen Zellen zu untersuchen.
EDG-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des S1PR3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von S1PR3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die S1PR3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit S1PR3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.