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Ebi3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401552-NIC | 20 µg | $410.00 |
EBI3 kodiert das Epstein–Barr-Virus-induzierte Gen 3 (Ebi3), eine sekretierte Zytokin-Untereinheit, die mit p28 zu IL-27 und mit p35 zu IL-35 heterodimerisiert und damit die Regulation der angeborenen und adaptiven Immunantwort miteinander verknüpft. Über die IL-27/IL-35-Signalübertragung beeinflusst Ebi3 JAK/STAT-vermittelte Transkriptionsprogramme, die die T‑Zell-Differenzierung, die Produktion inflammatorischer Zytokine und die Funktion antigenpräsentierender Zellen prägen. Eine veränderte EBI3-Expression wurde mit fehlregulierten Immunantworten in autoimmunen und entzündlichen Kontexten in Verbindung gebracht und wird häufig im Rahmen der Tumorimmunologie und chronischer Infektionen untersucht. Diese Eigenschaften machen EBI3 zu einem nützlichen Ziel, um Zytokin-Schaltkreise und immunregulatorische Signalwege in menschlichen Zellmodellen zu analysieren.
Ebi3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EBI3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EBI3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EBI3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EBI3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.